Eschbacher Ringercamps
1. Eschbacher Ringercamp 2010

Zum „1. Eschbacher Ringercamp“ vom 14. bis 23. August waren 10 Jugendringer mit Begleitern aus Ciorescu - Republik Moldau - auf Initiative unseres Ringers Serghei Lungu zu Gast in Eschbach und absolvieren ihr Training und Wettkämpfe bei uns in Eschbach.
Getragen wurde die Veranstaltung im Wesentlichen vom Ingenieurbüro Wolfgang H Baumann aus Eschbach.
426 Bilder vom Besuch in Chisinau/Ciorescu und vom 1. Ringercamp in Eschbach sind nun im internen Bereich einzusehen (passwortgeschützt).
Bereits am Abend des 12. August traf die Delegation aus Chisinau in Eschbach ein.

Der Besuch des Weinlokals in Kirchzarten bildete den Auftakt der Ausflüge und Besichtigungen.

Da das Wetter nicht zum Wandern einlud, wurde kurzerhand eine Besichtigung des Zipfeljockenhofes eingeschoben. Eine kleine Schnapsprobe durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Die Gruppe aus Moldau unternahm eine Exkursion in das benachbarte Frankreich, verbunden mit dem Besuch des berühmten Automuseums in Mühlhausen.


Dienstag stand im Zeichen des Sports. Es wurde gemeinsam mit den Eschbacher Ringern trainiert. Am Abend fand dann der Empfang durch die Gemeinde Stegen im Foyer der Eschbacher Halle statt.
Eine weitere Exkursion führte die Gruppe nach Freiburg. Nach dem Mittagessen im „Goldenen Anker“ ging es zum Münster. Dort bestieg die Gruppe den Münsterturm und anschließend wurde sie fachkundig mit Dolmetscherin durch das Münster geführt.

Der Donnerstag lud zum Baden ein. So fuhr der Bus unserer Gäste zum zweiten Mal nach Kirchzarten. Da die Sonne es gut meinte, holten sich einige Moldauer einen ordentlichen Sonnenbrand.

Eine Wanderung zu den Zweribachfällen mit anschließendem Grillen - gesponsert von unserem Ringer vom Plattenhof - fand am Freitag statt.

Unsere Gäste aus Ciorescu betätigten sich als Grillmeister. Die Jugend und nicht nur diese erfreuten sich beim Spiel auf grüner Wiese.


Vor den Wettkämpfen an Samstag-Abend ging es mit der moldauischen Ringerjugend in den Schwarzwald. Ein kleiner Ausflug zum Kandel, wo bei mäßigem Wind nur wenige ihr Glück versuchten

Anschließend ging es dann noch vorbei an Hinterzarten zum Titisee. Die Rückfahrt führte uns durchs Höllental zurück nach Eschbach.


Der Sonntag endete mit einer Grillparty, bei dem die Gäste selbst zubereitetes Schaschlik - gegrillt wie in Moldau - zelebrierten. Zu diesem Grillabend waren auch einige Eschbacher Ringer mit Familie gekommen, um gemeinsam diesen Abend zu genießen.


Als Höhepunkt stand für unsere Gäste, geleitet von Maja Scherer, ein Besuch des Europa-Parks auf dem Programm. Das Wetter war leider nicht so schön, was aber im Europa-Park sein Gutes hat: die Warteschlangen sind nicht so lang. So wurden die Attraktionen mehrfach genutzt.


Den Abschluss bildete dann das Abendessen im „La Corona“. Die Teilnehmer am Besuch des Europa-Parks fuhren die Strecken in Gedanken noch des Öfteren nach, so sehr waren sie von dem Ausflug begeistert.
Die Aufbruchstimmung war den ganzen Dienstag zu spüren, denn kurz nach Mitternacht sagte die Gruppe „Auf Wiedersehen!“. Es war eine interessante Begegnung, die für die wenigen Organisatoren sehr arbeitsintensiv waren. Ob aus dieser Begegnung mehr wird als nur dieser eine Besuch in Eschbach wird die Zeit zeigen und alle Beteiligten etwas zur Ruhe gekommen sind.
Im Laufe des Donnerstag-Morgen trafen die Gäste wieder in Ciorescu ein.
An dieser Stelle sie allen gedankt, die tatkräftig mitgewirkt haben, sei es in der Küche oder als Dolmetscherin. Einige Sponsoren sollten an dieser Stelle genannt werden: Holzofenbäckerei Ruf aus St. Peter, Markus Strecker aus Stegen, Getränke Rettich aus Kirchzarten, Freyersbacher, Europa-Park und „La Corona“, „Goldener Anker“ in Freiburg und Weinstube „Trotte“ in Kirchzarten.
Der Gemeinde, vertreten durch Herrn Bernhard Schuler sei gedankt für die Überlassung der Eschbacher Halle für knapp zwei Wochen.
Empfang der Delegation

Die Delegation aus Moldau wurde offiziell am Dienstagabend (17. August) im Foyer der Eschbacher Halle vom 2. stellv. Bürgermeister, vom Ortsvorsteher und dem Vereinsvorsitzenden begrüßt.



Pressebericht

Ein Hauch von internationalem Flair weht in diesen Tagen über Eschbach. Auf Einladung des SV Eschbach 1967 sind junge Ringer aus der Republik Moldau eingetroffen, um an einem zweiwöchigen deutsch-moldawischen Trainingscamp teilzunehmen. (Auszug aus BZ)
Den kompletten Pressebericht der Badischen Zeitung vom 20. AUgust können Sie auch online lesen oder als PDF-Datei herunterladen. Den Artikel der gedruckten Ausgabe finden Sie hier: Moldau – wo Ringen Volkssport ist (veröffentlicht am 21. August 2010 auf badische-zeitung.de)
Freundschaftskämpfe am Samstag 21.8.


Beide Mannschaften mit Trainern und Kampfrichter
Am 21. August fand als Abschluss der beiden Trainingseinheiten im Rahmen des Eschbacher Ringercamps 2010 ein Freundschaftskampf gegen die RG Waldkirch-Kollnau in der Halle Eschbach statt. Das Ergebnis der Begegnung lautet 16:19 für die Auswahl der RG Waldkirch-Kollnau gegen Eschbach 1967. Die Eschbacher Mannschaft wurde verstärkt durch einen Ringer aus Ciorescu.
p>Die Jugendauswahl von Eschbach 1967 gewann gegen die Auswahl von Moldau (MDA) 10:8.



Die Republik Moldau


Moldau umfasst den größten Teil des früheren Bessarabiens auf dem rechten und etwa die Hälfte der früheren Moldawischen ASSR auf dem linken Dnjestrufer. Im äußersten Süden grenzt Moldau an die Donau. Das zwischen Pruth (Grenzfluss zu Rumänien) und Dnjestr gelegene nach Süden geneigte „Moldauhügelland“ ist flachwellig und von zahlreichen Wasserläufen und kleinen Erosionsschluchten zerteilt. Der Norden des Landes ist dominiert von Hügeln bis 388 m ü. d. M. Moldau ist erdbebengefährdetes Gebiet.
Der am Mittel- und Unterlauf schiffbare Dnjestr und der im Unterlauf schiffbare Pruth sind die größten Flüsse. Beide entspringen in den Karpaten und münden im Schwarzen Meer.
Das Klima ist gemäßigt kontinental mit relativ kurzen, schneearmen Wintern und langen, warmen und trockenen Sommern.
Weitere Informationen gibt es bei der Botschaft der Republik Modau und der deutschen Botschaft in Moldau.
Die geografischen Angaben lauten:
- Stegen: 47° 98' N, 7° 97' O
- Chişinău (Kischinau): 47° 1' N, 28° 51' O
Wein- und Sektkellerei CRICOVA
Die Wein- und Sektkellerei CRICOVA befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Ciorescu. Diese Kellerei hat den größten Weinkeller der Welt mit einem unterirdischen Labyrinth mit über 120 km langem Stollensystem werden heute nur die Hälfte der Stollen zur Weinlagerung genutzt. In einem Teil davon befinden sich Degustierräume. Die unterirdischen Straßen sind nach den Weinen benannt die in ihnen gelagert werden. Hier herrschen das ganze Jahr eine konstante Temperatur von 10 bis 14 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 95 bis 98%

Das sind so ideale Bedingungen, dass nahezu alle Regionen Europas hier ihre besonderen Weine lagern. Bei einem Besuch in Moldau konnten sich Mitglieder des Sportvereins davon überzeugen.

Lageplan Crecova - Ciorescu - Chisinau
